Wie kommt es zu dem Titel "Freiheit" und "Fassade" ?

Shownotes

In dieser Episode erfährst du:

✨ Was Freiheit und Fassade wirklich bedeuten

Warum die Fassade nicht deiner Wahrheit entspricht Wie dein Bewusstsein dir täglich die gleiche Geschichte erzählt Der Unterschied zwischen vermeintlicher und echter Realität

🚫 Warum Weglaufen nicht funktioniert

Meine persönliche Erfahrung: Flucht nach Frankreich Warum Ortswechsel, neue Freundeskreise oder Kontaktabbruch das Problem nicht lösen Glaubenssätze als "Widerhaken" in deinem Energiesystem

🔍 Die Gratwanderung der Transformation

Warum klassische Schattenarbeit manchmal kontraproduktiv ist Das Resonanzprinzip: Wie du durch Fokus kreierst, was du beobachtest Die Balance zwischen Problemlösung und Ressourcenaktivierung

🧠 Prägungen von Anfang an

Wie Glaubenssätze schon im Mutterleib entstehen Beispiel: Rechenschwierigkeiten durch vorgeburtlichen Stress mit Zahlen Warum das Unterbewusstsein am Bekannten festhält (auch wenn es schmerzt)

💫 Was echte Freiheit bedeutet

Freiheit von Prägungen und übernommenen Glaubenssätzen Die Erlaubnis, glücklicher zu sein als dein Umfeld Ehrlichkeit zu dir selbst und anderen Mit einem "weißen Blatt Papier" starten können

🛠️ Der Weg zur Transformation

Kurz und knackig zum Ursprung gehen statt endloser Schattenarbeit Themen transformieren ohne Drama Ressourcen und Fähigkeiten erkennen und nutzen Wie du deine eigene Realität durch Bewusstsein formst

Wichtige Erkenntnisse

"Du bist nicht falsch. Du bist einfach anders. Und anders enthält keine Wertung."

"Freiheit entsteht nicht im Außen - sie entsteht durch tiefen Frieden in dir selbst und durch das Erkennen der Wahrheit über dich."

"Deine Realität ist nicht definiert. Sie ist formbar durch dein Bewusstsein und durch dich als Beobachter."

Kernbotschaften

  1. Weglaufen ist keine Lösung Ortswechsel, Kontaktabbruch oder Ablenkung lösen keine inneren Themen. Die Prägungen und Glaubenssätze nimmst du überall mit hin - sie sind wie Widerhaken in deinem Energiesystem verankert.
  2. Das Resonanzprinzip verstehen Je mehr du dich auf ein Problem konzentrierst, desto mehr Raum gibst du ihm. Durch deinen Fokus kreierst du das, was du beobachtest. Die Balance zwischen Hinschauen und Loslassen ist entscheidend.
  3. Prägungen beginnen früh Schon ab der 10.-12. Schwangerschaftswoche nimmt ein Fötus wahr. Glaubenssätze und Prägungen entstehen lange bevor wir bewusst denken können - und wirken ein Leben lang, wenn wir sie nicht transformieren.
  4. Echte Freiheit ist eine innere Qualität Freiheit bedeutet nicht, allein zu sein oder sich abzuschotten. Freiheit ist die Fähigkeit, frei zu entscheiden - unbeeinflusst von Prägungen, Erwartungen und übernommenen Glaubenssätzen.
  5. Transformation braucht die richtige Balance Weder endlose Schattenarbeit noch reines Positiv-Denken führen zum Ziel. Kurz und knackig zum Ursprung gehen, transformieren und gleichzeitig Ressourcen aktivieren - das ist der Weg.

Praktische Tipps aus dieser Episode ✅ Erkenne deine Glaubenssätze: Welche Sätze über dich hast du übernommen? "Das Leben ist schwer", "Ich bin anders/falsch", "Bescheidenheit ist eine Zier"? ✅ Hinterfrage deine Realität: Was du als "Realität" wahrnimmst, ist durch dein Bewusstsein gefärbt. Du kannst sie durch Veränderung deiner Glaubenssätze neu formen. ✅ Vermeide Drama bei der Transformation: Statt dich verbissen auf Probleme zu stürzen, gehe Themen an wie Hausarbeit - kurz, wenn sie auftauchen, ohne große Dramatik. ✅ Übe ehrliche Kommunikation: Beginne in kleinen Schritten, authentisch zu kommunizieren - ohne 20.000 Ängste im Hintergrund. ✅ Nutze deine Ressourcen: Erkenne, welche Fähigkeiten du bereits mitgebracht hast, statt dich nur auf Defizite zu fokussieren.

Zitate aus der Episode

"Ich laufe mit angezogener Handbremse durchs Leben." (Kundin) "Was wäre, wenn das alles Fake wäre, was man dir so über dich erzählt hat?" "Je mehr du versuchst, dich aus dem Spinnennetz zu lösen, umso mehr hängst du fest." "Diese Widerhaken hängen einfach in deinem Energiesystem - egal ob du wegziehst oder den Kontakt abbrichst." "Freiheit ist die Erlaubnis, mir eine Realität zu kreieren, die sich gut anfühlt." "Es ist einfach immer wieder mit einem weißen Blatt zu starten und frei zu entscheiden, was ich darauf schreiben oder malen möchte." "Echte Freiheit entsteht durch tiefen Frieden in dir selbst und durch das Erkennen der Wahrheit über dich."

Ressourcen & Weiterführendes Erwähnte Konzepte:

Glaubenssätze und Prägungen Energiekörper und Energiearbeit Resonanzprinzip Schattenarbeit Horoskop als Werkzeug zur Erkennung von Lernaufgaben Quantenphysik und Bewusstseinsforschung

Für dich, wenn du:

Das Gefühl hast, nicht wirklich voranzukommen Dich ständig verbiegst, um anderen zu gefallen Schuldgefühle hast, wenn du für dich einstehst Immer wieder die gleichen Muster in deinem Leben erlebst Bereit bist für tiefe, nachhaltige Transformation

Instagram: utemirandecoaching https://ute-miran.com/

Transkript anzeigen

[0:07]

Einführung in Freiheit und Fassade

[0:07]Ja, was bedeuten eigentlich jetzt die Begriffe Freiheit und Fassade? Was bedeutet das für dich? Was assoziierst du mit diesen Begriffen? Du hängst vielleicht fest, kommst nicht weiter oder so wie eine Kundin meinte, ich laufe mit angezogener Handbremse durchs Leben. Es kann auch sein, dass du vielleicht Schuldgefühle hast oder ein schlechtes Gewissen. Jedes Mal, wenn du für dich einstehst, jedes Mal, wenn du etwas für dich tust und nicht den Erwartungen der anderen gerecht wirst. Wahrscheinlich hast du auch ganz viele Glaubenssätze über dich, dass du anders bist, dass du nicht so wirklich ins Raster reinpasst, dass du als komisch abgestempelt bist. Das ist mir sehr oft passiert. Da hast man immer gesagt, irgendwie bist du anders, du bist merkwürdig. Und ich selbst hatte dann wirklich das Gefühl, dass ich irgendwie so nirgendwo reinpasse, in kein Raster, in keine Gruppe, in kein Klischee. Und ich habe da sehr drunter gelitten, vielleicht geht es dir ähnlich.

[1:05]Und da waren bei mir natürlich auch im Hintergrund ganz viele Glaubenssätze über mich, wie ich zu sein habe, wie ich nicht bin, was man mir alles über mich erzählt hat. Ich meine, das kommt ja alles ungefiltert in so einen kleinen Kinderkopf hinein und hinterher kann man das überhaupt nicht mehr unterscheiden, was jetzt eigentlich der Wahrheit entspricht oder was die anderen einfach sagen, beziehungsweise man hat einfach nicht die Macht, jetzt zu sagen, nee, das will ich jetzt nicht glauben. Das können wir heute tun als Erwachsene, aber als Kind funktioniert das nicht. Und vielleicht fühlst auch du dich, so wie ich mich damals gefühlt habe, das heißt wie in so einem Spinnennetz, so klebrig festgehalten und verheddert in den Fäden von Erwartungen, von Regeln, von Dingen, die man macht, die man nicht macht. Und je mehr du versuchst, dich daraus zu lösen, umso mehr hängst du fest. Und die Folge ist dann, dass du dich irgendwie verbiegst, um dich passend zu machen, dass du still hältst und denkst, du bist falsch.

[2:05]Und wie gesagt, das ist etwas, was ich sehr, sehr gut kenne aus meiner Kindheit und ich fand es einfach so anstrengend und auch so ungerecht, weil ich andere Menschen beobachtet habe und habe gedacht, wie kann das gehen, dass es bei mir so schwierig ist und denen fällt es einfach so leicht. Jetzt im Nachhinein, jetzt mit vielen, vielen Jahren der Erfahrung, weiß ich erstens, dass ich nicht falsch bin. Ich weiß, dass du es auch nicht bist, auch wenn man vielleicht das eine oder andere ein bisschen optimieren kann. Ja, aber wir sind nicht falsch. Wir sind einfach anders und anders enthält keine Wertung. Und ich stelle auch fest, dass mein Leben inzwischen heutzutage sehr viel leichter

[2:53]

Fake oder Wahrheit?

[2:46]ist als das von den Menschen, die ich damals beneidet habe, um ihr leichtes Sein. Ja, was wäre denn, wenn das alles Fake wäre, was man dir so über dich erzählt hat? Also es ist ja Fake, aber versuch dich mal da hinein zu versetzen. Was wäre, wenn du das alles innerhalb von kürzester Zeit über den Haufen werfen könntest? All diese Lügen, die man dir über dich erzählt hat und diese ganzen Lügen, die du auch bis jetzt geglaubt hast, weil du nicht die Wahl hattest.

[3:18]Und dann gibt es natürlich verschiedene Strategien, damit umzugehen. Eine wäre jetzt zum Beispiel wegzulaufen, aber mal ganz ehrlich, das hilft nicht viel. Ich habe dir in meiner letzten Folge erzählt, dass ich damals nach Frankreich gegangen bin und habe gesagt, cool, endlich frei. Alles ist von mir abgefallen und endlich bin ich so, wie ich sein möchte. Das hat ein paar Wochen gedauert und dann war der ganze Mist wieder da. Um...

[3:49]

Strategien der Flucht

[3:49]Und ja, es funktioniert einfach nicht. Also einfach den Wohnort wechseln oder auch den Freundeskreis wechseln oder so, das hilft definitiv nicht. Also nicht langfristig. Das hilft kurzfristig, aber nicht langfristig. Und das ist genau das, was die meisten Menschen machen. Wenn sie schon sagen, ich gucke da jetzt gar nicht hin, ich will das gar nicht so genau wissen, ich beschäftige mich damit nicht, das wird sich schon von alleine regeln. Ich breche den Kontakt mal vorübergehend ab. Nein, das funktioniert einfach nicht. Denn die ganzen Abspeicherungen und diese ganzen Glaubenssätze, die sind wie mit winzig kleinen Widerhaken in deinem Energiesystem verhaftet. Und die nimmst du natürlich mit. Und da ist es ziemlich egal, ob du dann den Kontakt abbrichst, ob du wegziehst, ob du mal länger in den Urlaub fährst oder ob du gar nicht mehr hinschauen willst. Diese Widerhaken, die hängen einfach in deinem Energiesystem. Und selbst wenn du glaubst, okay, wenn ich jetzt da den Kontakt abbreche, dann habe ich dieses Thema schon mal erledigt. Ja, aber es verschiebt sich. Es zeigt sich dann ganz woanders, aber es löst sich dadurch nicht.

[4:56]Und mit dem Hinschauen ist das auch so eine Sache. Das kommt immer ein bisschen darauf an, wie man das macht.

[5:01]

Schattenarbeit und Resonanz

[5:02]Denn du kennst sicherlich das Resonanzprinzip und weißt, je mehr du dich mit einem Thema beschäftigst, umso mehr gibst du ihm Raum, umso mehr gibst du ihm eine Realität. Und das lässt sich leicht überprüfen. Menschen, die aktiv gegen etwas kämpfen, zum Beispiel Atomkraftwerke, die da wirklich massiv immer wieder damit unterwegs sind, denen begegnen aber auch ständig diese ganzen Problematiken, die damit verbunden sind. Und eine Lösung findet sich nicht. Also wir nutzen viel mehr Atomenergie heute als vor, wie lange mag das her sein, 30 Jahre, 40 Jahre oder so, als wir angefangen haben.

[5:48]Gegen die Atomkraftwerke zu demonstrieren zum Beispiel. Wenn man also jetzt diese sogenannte Schattenarbeit macht, ich mag dieses Wort überhaupt nicht, aber angenommen, du beschäftigst dich damit und du schaust, okay, ich merke da und da bin ich immer wieder eingeengt, das Thema taucht bei mir immer wieder auf, ich mache jetzt Schattenarbeit. Also ich versuche, das Problem zu lösen. Je nachdem, wie das gemacht ist, je nachdem, wie das gemacht wird, kann es passieren, dass diese Schatten, diese unangenehmen Themen, die immer wieder in deinem Leben auftauchen und dass sie noch mehr Raum einnehmen, dass plötzlich dein Fokus nur noch auf dieser Thematik sitzt. Und wir tendieren ja auch dazu, immer wieder die Themen anzusprechen. Also du machst jetzt eine Sitzung. Ja, mal gucken, was sich so löst, mal gucken, was sich ergibt. Und dann triffst du deine beste Freundin und erzählst ihr erst einmal, was du da alles erlebt hast und wie schwierig das ja ist und dass dieses Thema immer noch präsent ist und so weiter. Und dann hast du schon drei Viertel der letzten Sitzung eigentlich zunichte gemacht, weil du dadurch, dass du erzählt hast, ja, ich bin so und das ist immer so und ich habe immer wieder diese Muster.

[7:03]Dadurch hast du ja das Thema schon wieder ein bisschen wachsen lassen und somit also praktisch das Ergebnis der Sitzung zunichte gemacht. Denn wir tendieren dazu, festzuhalten an dem, was wir kennen, weil es sicherer ist, als Veränderung zuzulassen und somit ins Unbekannte zu gehen. Du weißt ja nicht, wie das ist, wenn dieses Thema nicht mehr da ist. Nehmen wir ein Beispiel.

[7:36]Du hast zum Beispiel Höhenangst. Und jedes Mal, wenn du da bei dir im fünften Stock am Fenster stehst und rausschaust, dann merkst du, mir wird übel, mir wird schlecht. Das ist natürlich eine unangenehme Situation, wenn du jetzt im fünften Stock wohnst und nicht vermeiden kannst, dass du von Zeit zu Zeit mal das Fenster aufmachst, Blumen gießt oder was auch immer.

[7:59]Das ist jetzt ein etwas blödes Beispiel, aber einfach mal der Veranschaulichung halber. Und dann weißt du ja nicht, wie das ist, wenn diese Höhenangst jetzt weg ist. Dahinter kann ja eine andere Angst stecken. Zum Beispiel, oh mein Gott, wenn ich jetzt keine Angst mehr habe, die Angst schützt dich ja ein Stück weit, dann kann es passieren, dass ich vielleicht aus dem Fenster falle. Da möchte ich mich nicht darauf einlassen, also behalte ich lieber die Angst und beschäftige mich gar nicht so sehr damit.

[8:27]Wie das sein könnte, wenn diese Angst weg wäre. Oder nehmen wir das Beispiel, du ziehst in deinem Leben immer wieder Männer an, die einfach deinem Idealbild von einem Partner nicht entsprechen und jedes Mal geht die Beziehung irgendwie mehr oder weniger in die Brüche, was letztendlich auch nicht schlecht ist, weil der Typ dir ja sowieso nicht entspricht. Das ist genau das Gleiche. Du weißt jetzt, wie das ist, wenn eine bestimmte Art von Männern auf dich zukommt, eine bestimmte Art von Mann. Du kannst damit umgehen, weil dir das schon bekannt ist. Und dein Unterbewusstsein sagt, naja, wenn wir das Problem jetzt aufheben und du plötzlich einen Mann anziehst, der zu dir passt, wer weiß, welches Problem du dann hast. Wer weiß, wie das ausgeht. Und vielleicht ist es gar nicht so gut, in der Partnerschaft zu sein. Und dann fängst du an, dir so einen Film zu erzählen und dann hältst du lieber an dem fest, wo du schon dran bist. Und so erzählst du dann immer wieder die gleiche Geschichte, Und damit bleibt das Problem bestehen. Und außerdem, das ist so ein bisschen die Coaching-Krankheit, wenn man da so im Internet durchscrollt, dann hat man das Gefühl, wir haben alle ganz viele Probleme, wir sind alle.

[9:43]Also jeder hat so seine Themen, jeder hat so seine Baustelle, ja, das ist doch vollkommen normal, jeder müsste Persönlichkeitsarbeit machen. Ja, aber dann sind wir ständig auf der Suche nach irgendetwas, was nicht in Ordnung ist. Und ich glaube, es ist eine Gratwanderung. Ja, ein Thema, was immer wieder so prägnant in deinem Leben auftaucht,

[10:06]

Transformation und Ressourcen

[10:03]was einfach unangenehm ist und dir das Leben schwer macht. Ja, ich glaube, da sollte man tatsächlich hinschauen und das Thema aus dem Weg räumen, verstehen und aus dem Weg räumen. Am besten kurz und knackig und ohne sich dann wieder auf weitere Schatten zu fokussieren. Denn wir kreieren ja auch durch unsere Gedanken nicht nur, dass wir dem Raum geben und es immer wieder groß machen, sondern wir kreieren ja auch durch unsere Gedanken. Und das kann man bei Forschern zum Beispiel sehr gut sehen. Sie haben die Atome entdeckt und dann haben sie die Atome untersucht, haben in den Atomen noch die Elektronen und die Protonen und die Neutronen entdeckt. Und dann haben sie weiter geforscht, dann haben sie darin die winzig kleinsten Teilchen der Quantenphysik gefunden. Und wenn sie dort weiter forschen, dann werden sie auch dort etwas finden, weil sie durch ihre Gedanken, durch den Fokus, den sie darauf setzen, dass sie etwas finden werden, sehr wahrscheinlich etwas finden werden. Dadurch kreieren sie das, was sie dann finden werden. Also es ist eine Gratwanderung. Hinschauen, ja.

[11:07]Transformieren, ja. Aber so, dass eben keine neuen Themen entstehen. Und...

[11:14]Deshalb ist es, glaube ich, sehr wichtig, dass man Methoden findet, mit Methoden arbeitet, die kurz und knackig zum Ursprung gehen, das Thema aus dem Weg räumen, aber gleichzeitig dir auch zeigen, wie es ist, wenn du ohne diese Thematik lebst, also dass du gleichzeitig auch lernst, welche Ressourcen hast du, welche Fähigkeiten hast du, was hast du schon mitgebracht, Was ist Positives in dir angelegt, sodass du das nutzen kannst, um damit etwas zu kreieren, was dir gefällt, was zu dir passt, was dir Spaß macht, was dir Freude macht, wo du sagst, ja, genau, das ist es, was ich haben möchte. Und ich habe festgestellt, dass viele Methoden entweder sich mit der Schattenarbeit beschäftigen, wie gesagt, ein etwas merkwürdiges Wort, aber gut, du weißt, was gemeint ist. Oder sagen wir Persönlichkeitsentwicklung. Oder die anderen beschäftigen sich nur damit, dass du Ziele formulierst, groß träumst und so weiter.

[12:17]

Glaubenssätze und Realität

[12:15]Aber das eine ohne das andere funktioniert nicht. Und da das gut zu proportionieren, wie gesagt, das ist so eine Gratwanderung, die es, ja, wo man zu achten hat, wo man darauf zu achten hat.

[12:28]Und Freiheit und Fassade scheinen jetzt erst einmal klar zu sein, aber ich glaube, es sind trotzdem zwei Begriffe, die hier erklärungsbedürftig sind. Und das, was ich als Fassade bezeichne, das ist eben das, was du bei anderen beziehungsweise bei dir selbst siehst. Das ist das, was an der Oberfläche ist. Das entspricht aber nicht der Wahrheit des Menschen und entspricht auch nicht deiner Wahrheit. Denn dein Bewusstsein erzählt dir eine Geschichte.

[12:58]Jeden Tag die gleiche meistens. Und diese Fassade wird auch dadurch kreiert, was dir andere erzählt haben, was dir erzählt wurde von deinen Eltern, vom Kollektiv und so weiter, als du kleiner warst. Das heißt, alles ist irgendwie eingefärbt durch dein eigenes Bewusstsein. Mit Wahrheit hat das absolut nichts zu tun. Deine Wahrnehmung ist gefärbt durch Einspielungen und vor allen Dingen von Glaubenssätzen, durch Überzeugungen, durch Ansichten, durch Schlussfolgerungen. Die haben absolut nichts mit der Realität zu tun, beziehungsweise kreieren eine vermeintliche Realität, die aber überhaupt keine ist. Ich glaube, die Begriffe sind klar, was Glaubenssätze sind, Überzeugungen, Ansichten. Einspielungen sind auch wie so Programme praktisch, die dir auferlegt wurden, die entstanden sind durch...

[13:51]Ja, durch dieses ganze Zusammenspiel von Glaubenssätzen, Ansichten, Schlussfolgerungen und wo dir eine vermeintliche Realität vorgegaukelt wird, die aber wie gesagt keine ist. Wenn du jetzt deine Ansichten und deine Glaubenssätze veränderst, dann veränderst du auch gleichzeitig die Realität. Und das ist sehr beeindruckend. Wer das also mal ein bisschen intensiver praktiziert hat, wird merken, dass man damit komplett seine eigene Realität verändern kann. Das heißt, diese Realität ist nicht definiert. Sie ist formbar durch dein Bewusstsein

[14:24]

Freiheit und deren Bedeutung

[14:22]und durch dich als Beobachter. Und damit du das tun kannst, brauchst du Freiheit. Denn du bist frei zu denken, was du willst. Und wer wirklich frei ist, ist frei von den Abspeicherungen und Prägungen, die er durch die Eltern, das Kollektiv und so weiter übernommen hat. Und das beginnt ja schon in der Schwangerschaft.

[14:45]Ein Fötus hört und nimmt wahr, schon ab der 10. 12. Schwangerschaftswoche, das ist sehr früh, ab der 12. Schwangerschaftswoche ist der Fötus nahezu ausgebildet. Das heißt, da funktionieren auch die Sinne, auch wenn er das Ganze vielleicht dumm wahrnimmt, aber er nimmt ganz viel auf. Und als ich in der Schule unterrichtet habe, habe ich mich damit ein bisschen intensiver beschäftigt. Und es gibt zum Beispiel Untersuchungen, wo Kinder Themen haben mit Mathematik.

[15:19]Rechenschwierigkeiten zum Beispiel, dass sich dann herausgestellt hat, dass während der Schwangerschaft die Eltern ein großes Thema hatten, irgendwie in Zusammenhang mit Zahlen zum Beispiel mit hohen Rechnungen, die sie bezahlen mussten oder mit Blutwerten, die immer wieder beobachtet werden mussten. Und das zahlen in einem gewissen Raum, in einer gewissen Spannbreite, dass die einfach mit Stress belegt waren. Und das Kind hat das übernommen, ohne das natürlich zu verstehen und hatte dann tatsächlich später in der Schule Schwierigkeiten. Also es gibt Kinder, die zum Beispiel sehr gut ab 100 zählen können, aber nicht bis 100, weil nämlich alle Werte, die über 100 waren, die waren positiv, ist jetzt ein Beispiel und alle Werte, die unter 100 waren, waren negativ behaftet und dann hat das Kind gelernt, unter 100 ist gefährlich, kann ich nicht mit umgehen. Ja, und ich stelle mir vor, wenn so eine Seele sich aussucht, hier auf der Erde zu inkarnieren.

[16:19]Dann fühlt sich das außerhalb dieser irdischen Welt und all den Konditionen, die damit einhergehen, also all diesen Gegebenheiten, Emotionen und so weiter, kann man sich das so vorstellen, als ob man so eine Runde dreht in den Spiegelpark. So, ich gehe mal eine Runde spielen. Ich gehe mal auf die Erde und gehe eine Runde spielen. Das heißt, man setzt sich dann gewisse Ziele, man setzt sich auch gewisse Lernaufgaben und die kann man übrigens im Horoskop ablesen. Ich arbeite damit, wenn ich mit Klienten arbeite. Und dann steigst du in dieses Spiel ein.

[16:52]Und stellst dann fest, naja, es gefällt mir oder, und das ist wahrscheinlicher, es ist einfach schwieriger als gedacht und geplant. Und dann ist das Thema, dass du nicht weißt, wie du da wieder rauskommst. Und um da wieder rauszukommen, dafür brauchst du dann eben Persönlichkeitsentwicklung. Dafür brauchst du eine Anleitung, um diese Lernaufgabe zu erkennen und diese Lernaufgabe dann aber entweder für dich zu nutzen, zu deinen Gunsten oder aber die ganzen Erfahrungen, die du dadurch machst, wirklich sinnvoll zu integrieren und dann für das weitere Leben zu nutzen oder aber du triffst eine andere Wahl. Und dafür brauchst du Persönlichkeitsentwicklung. Dafür brauchst du den Blick aus einer anderen Perspektive.

[17:38]Um nicht im Drama, gehen wir mal davon aus, meistens ist es ja mit Schmerz verbunden, um nicht in diesem Schmerz hängen zu bleiben und aus diesem Schmerz heraus wieder zu kreieren und damit dir das Leben weiterhin schwer zu machen, sondern um da rauszugehen und von außen aus einer gewissen Freiheit heraus Neues

[18:04]

Der Weg zur echten Freiheit

[18:02]zu kreieren, was dir gefällt, was dir Spaß macht. Und Freiheit, so wie ich sie verstehe, ist also dieses Erkennen, Vom Spiel, von den Spielregeln und von den Aufgaben, die du dir erstellt hast, Freiheit ist auch, da wieder rauszugehen, also eine Anleitung zu bekommen, da wieder rauszugehen, diese Anleitung zu nutzen und das aktiv umzusetzen. Für mich ist Freiheit auch die Freiheit von diesen ganzen Prägungen, von all den Sätzen, die man dir über dich erzählt hat, die man auch dir vorgegagelt hat, wie eine Realität ist. Und das Leben ist einfach so, das Leben ist schwer und all diese ganzen Sätze und Bescheidenheit ist eine Zier und du musst dankbar sein und das kannst du doch nicht machen. Und gut, du kennst diese Sätze. Die haben wir einfach übernommen. Die spielen wir den ganzen Tag in unserem Gehirn ab. Die haben aber mit, wie gesagt, mit Realität absolut nichts zu tun. Wenn man die aber kennt, wenn man sich davon befreit, dann entsteht echte Freiheit.

[19:04]Freiheit ist für mich auch die Erlaubnis, mir eine Realität zu kreieren, die sich gut anfühlt. Die Erlaubnis, auch glücklicher zu sein, zufriedener zu sein, happier zu sein, als die Menschen, bei denen ich aufgewachsen bin, beziehungsweise die Menschen, die um mich herum leben. Und Freiheit ist auch über die Grenzen, die mir durch diese ganzen Glaubenssätze, Regeln und so weiter gezeigt worden sind und die ich mir zu eigen gemacht habe.

[19:36]Dass ich darüber hinaus denke und darüber hinaus kreieren kann. Das ist für mich absolute Freiheit. Freiheit ist jetzt nicht, allein zu sein, in einer Höhle zu leben, sich von allen anderen abzuschotten. Und nein, Freiheit ist wirklich etwas, was im Inneren entsteht, wo der Körper weiß, ich kann wirklich frei entscheiden. Ich kann mit diesen und jenen Menschen Zeit verbringen oder auch nicht. Wenn ich das tue, dann weiß ich, was ich mit diesen Menschen teile, was ich von ihnen mir eventuell abschaue oder nicht. Aber ich treffe jedes Mal frei eine Entscheidung. Eine Entscheidung, die nicht beeinflusst ist durch Prägungen, Glaubenssätze, Grenzen, was man macht, was man nicht macht, Erwartungen und was auch immer. Und das führt für mich zu einer Ehrlichkeit mir selbst gegenüber, aber auch zu einer Ehrlichkeit den anderen gegenüber. Denn wenn ich in dieser Freiheit bin und in dieser freien Entscheidungsfähigkeit, dann kann ich dem anderen sagen, du Familienfeier jetzt am Wochenende, ganz ehrlich, ich glaube, es bringt mir nicht viel, ich mache lieber was anderes.

[20:50]Dann kann ich auch mit dem Partner Themen ansprechen. Du, wie das gestern abgelaufen ist, das passt für mich nicht. Können wir darüber sprechen und eine andere Lösung finden, ohne dass da 20.000 Ängste mit hineinspielen. Und oh mein Gott, das kann ich doch jetzt nicht sagen. Und wenn er dann so reagiert und überhaupt und wo dann schon ein ganzer Film abgeht und ich mir wieder etwas kreiere, was ich eigentlich gar nicht haben möchte. Es ist einfach immer wieder mit einem weißen Blatt zu starten und frei zu entscheiden, was ich auf dieses Blatt schreiben oder malen möchte. Denn wie gesagt, du kannst nicht weglaufen, du kannst dich ablenken, du kannst den Kontakt mit Menschen, die mit unangenehmen Situationen in Verbindung gebracht werden, du kannst den Kontakt abbrechen. Aber du wirst nicht frei sein, weil das alles Aktionen sind, Handlungen, die im Außen stattfinden, aber nicht im Inneren.

[21:39]

Die Notwendigkeit von Transformation

[21:40]Die Freiheit entsteht wirklich viel, viel tiefer durch tiefen Frieden in dir selbst und durch das Erkennen der Wahrheit über dich. Und das ist wirklich ein Weg. Das ist ein Weg, der gar nicht so einfach zurückzulegen ist, den man mit viel Feingefühl und eben mit dieser Gratwanderung zurücklegen kann. Denn dafür müssen die Prägungen aus deinen Energiekörpern gelöscht werden, damit sie keinen Einfluss mehr auf dich ausüben. Und glaub mir, das ist ja, das ist doch eine Menge, aber das heißt jetzt auch nicht, dass man sich da jetzt die ganze Zeit drauf konzentriert, ich muss jetzt die ganzen Prägungen aus meinen Energiekörpern löschen.

[22:18]Sondern das zeigt sich nach und nach in den Situationen und dann kann man schauen, ah okay, da ist noch was, schau ich mal eben drauf, okay, erledigt und dann später wieder einmal und dann vielleicht später noch einmal, aber nicht dieses Konzentrierte, dieses Verbissen, Dass man da jetzt ganz viel sauber machen muss. Das ist so ein bisschen, als ob du in deiner Wohnung sauber machen würdest. Du kannst da jetzt zwei Wochen Intensivputzen einlegen pro Monat und ständig hier alles wegwischen, sobald irgendwo ein Stäubchen kommt.

[22:52]Krümelchen Staub liegt. Oder aber du sagst, okay, wenn er jetzt gerade, ich habe abgewaschen, okay, wische ich mal eben drüber. Ich bin ausgestanden, okay, ich mache mal kurz das Bett und so weiter. Weißt du, dass das so mit Leichtigkeit und ohne Dramatik in dein Leben einfließt. Denn über dein Bewusstsein hinaus sind es genau diese Prägungen, die sich in den Energiekörpern so festgehakt haben, die dir immer wieder die gleiche Situation servieren. Und du kannst natürlich mit Symptomen arbeiten und sagen, okay, das ist jetzt gerade schwierig, ich weiß nicht, keine Ahnung, als zum Beispiel Prüfungsangst. Dann kannst du natürlich vor jeder Prüfung, keine Ahnung, Bachblüten nehmen oder eine kurze Meditation machen oder so, dann schaffst du die Prüfung. Oder aber du sagst, hey, das ist interessant, ich habe jedes Mal, jedes Mal, wenn ich mehr als drei Leute vor mir sitzen habe und diesen ganzen Prüfungsstress, dann tauchen so viele Bilder in mir auf, die einfach so unerträglich sind. Das gucke ich mir jetzt mal genauer an. Und dann kümmerst du dich einmal drum und dann bist du in Frieden für den Rest frei. Du bist frei für den Rest deines Lebens.

[23:57]Denn auch die Glaubenssätze, die denkst du ja nicht bewusst, auch die Glaubenssätze sind wie kleine Widerhaken, die in deinem Energiefeld verankert sind. Es kann jetzt sein, dass der eine oder andere Glaubenssatz sich allein durch die Bewusstwerdung löst, wunderbar, aber irgendwo im Hintergrund sitzt meistens doch noch so ein kleiner Widerhaken und das ist eben der Grund, warum manche Glaubenssätze so unglaublich hartnäckig sind und immer wieder auftauchen. Und wo du merkst, bewusst ist dir das längst klar, deine bewussten Glaubenssätze sind ganz andere, aber durch die Ereignisse im Leben zeigt sich das Thema dennoch immer wieder. Und das sind die Widerhaken. Und deswegen glaube ich, dass so echte Freiheit ja auch eine etwas tiefer gehende Transformation braucht, dass eben diese kleinen Schlingel, die sich da in deinem Energiefeld festgesetzt haben, dass die sich verabschieden dürfen, damit du wirklich mit einem weißen Blatt Papier startest und nicht mit irgendwelchen

[25:03]

Abschied und Ausblick

[24:58] Was im Hintergrund immer wieder sichtbar wird und dir diese Freiheit nimmt. Gut, wir hören uns in einer nächsten Folge. Das war es, was ich zu sagen hatte über Freiheit und Fassade, warum ich genau diesen Titel gewählt habe.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.