Freiheit statt Fassade | Über mich

Shownotes

Das erwartet dich in dieser Folge: • Meine persönliche Geschichte: 30 Jahre in Paris, 6 Kinder, der Weg vom Traumberuf Lehrerin zur Selbstständigkeit • Herausforderungen im französischen Schulsystem: Warum das starre System nicht zu meinen Werten passte • Der Mut zum Neuanfang: Wie ich den sicheren Beamtenjob aufgab, um meiner wahren Berufung zu folgen • Human Design & Individualität: Warum es so wichtig ist, dein wahres Selbst zu erkennen • Integratives Coaching: Wie man sich von Altlasten befreit und emotionale Blockaden löst • Das Paradies auf Erden: Warum Glück nicht erst nach dem Tod kommt, sondern hier und jetzt möglich ist

Zitate aus der Folge: "Es gibt nicht eine Art zu sein, die wirklich ideal ist. Diese ideale Version deiner selbst ist immer individuell." "Jemand, der glücklich ist, der zufrieden ist, der einer Tätigkeit nachgeht, die ihm Freude bereitet – das strahlt aus in die Umgebung." "Wir sind hier, um das Paradies auf der Erde zu erschaffen und zu leben."

Zentrale Themen: ✨ Persönliche Transformation: Vom Lehramt ins integrative Coaching ✨ Human Design: Als Projektor 1/3 Systeme durchschauen und Menschen in ihrer Individualität erkennen ✨ Frühkindliche Reflexe & Lernen: Die unsichtbaren Einflüsse auf unser Lernverhalten ✨ Familiensysteme & Ahnenthemen: Wie unbewusste Muster unser Leben prägen ✨ Energetische Psychologie: Methoden zur Auflösung von Blockaden ✨ Authentisches Leben: Deine einzigartigen Talente und Fähigkeiten leben

Instagram: utemirandecoaching https://ute-miran.com/

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Transcript

[0:03]

Ein Podcast für tiefe Transformation

Ute

[0:00]Freiheit statt Fassade. Lebe dein wahres Selbst. Ein Podcast für tiefe Transformation und authentisches Sein. In Zahlen könnte mein Leben ungefähr so zusammengefasst werden. Ich bin in Deutschland aufgewachsen und mit 19 nach Frankreich ausgewandert. Ich war über 30 Jahre lang glücklich mit einem Franzosen verheiratet, habe 30 Jahre lang in Paris gelebt, bin dann viermal umgezogen und heute glücklich geschieden. Ich habe sechs Kinder, habe 15 Jahre lang gestillt, ca. 15.000 Windeln in meinem Leben gewechselt, 15 Jahre lang täglich vier Maschinen und Wäsche gewaschen, 20 Jahre lang die Grundschule besucht und es sechsmal durch die Pubertät geschafft. Ich habe unzählige Schürfhunden heilgeblasen und hunderte Pflaster aufgeklebt, tausende Gute-Nacht-Geschichten gelesen und jahrelang keine Nacht geschlafen. Meine Kinder sind inzwischen erwachsen und fünf von ihnen wohnen im Ausland.

[0:51]

Meine Reise nach Frankreich

Ute

[0:52]Ja, das sind ein paar Zahlen, um dir einen kurzen Überblick zu geben, aber ich möchte jetzt noch einmal auf ein paar Punkte genauer eingehen.

Ute

[1:02]Und beruflich wollte ich als Kind immer Lehrerin werden. Das war mein großer Traum. Als ich klein war, gab es so drei Dinge, die mir wichtig waren. Wenn ich groß bin, bin ich Lehrerin. Ich lebe in Paris und ich habe eine große Familie. Gut, die große Familie, kein Thema, habe ich schon erwähnt. In Paris habe ich gelebt, 30 Jahre lang. Es war eine sehr, sehr schöne Zeit, eine sehr intensive Zeit auch, die ich mit meinem Ex-Mann dort verbracht habe. Ich habe diese Stadt extrem geliebt, obwohl sie sich sehr verändert hat in den letzten Jahren. Aber ich habe sie tatsächlich noch in einer Zeit erlebt, wo etwas weniger Verkehr war, wo ein bisschen mehr Raum eigentlich war, um wirklich das Schöne der Stadt zu genießen. Es gibt immer noch sehr, sehr schöne Momente in Paris. Ich bin aber inzwischen mehr nach Süden gezogen und lebe jetzt in Lyon. Ich habe nie die französische Staatsangehörigkeit angenommen und der Weg ins Lehrersein war gar nicht so einfach. Am Anfang war es einfach verboten für Ausländer in den französischen Staatsdienst einzutreten und ich habe tatsächlich warten müssen, bis die Maastrichter Verträge unterschrieben worden waren, um diese Lehrerprüfung abschließen zu können.

Ute

[2:23]Ich habe anfangs ein Jahr Kunstgeschichte studiert, habe mich dann für Germanistik eingeschrieben und habe auch drei Jahre Chinesisch studiert, einfach weil ich mal gucken wollte, ob man so eine Sprache lernen kann. Inzwischen alles wieder vergessen, also bitte nichts fragen. Das Deutschstudium hatte ich dann weitgehend abgeschlossen, aber wie gesagt, ich durfte an den Wettbewerbsverfahren, die in Frankreich zum Lehrerberuf führen, nicht teilnehmen. Und als die Maastrichter Verträge unterschrieben wurden, war dann auch für Europäer der Zugang zu diesen Wettbewerbsverfahren offen. Ich hatte gerade mein drittes Kind bekommen und habe dann vom Mutterschaftsurlaub profitiert und habe mich dann eingeschrieben. Und es war sehr, sehr intensiv. Die Arbeitsweise der Franzosen ist ganz anders als die der Deutschen. Es muss sehr viel auswendig gelernt werden. Es wird immer sehr, sehr viel Stoff vermittelt. Und es war sehr herausfordernd, das alles zu lernen, zu integrieren. Und auch die Auswahlverfahren sind sehr intensiv, sehr herausfordernd. Eigentlich kann man nur dieses Studium machen oder etwas anderes.

[3:37]

Herausforderungen im Lehrerberuf

Ute

[3:33]Und ich hatte halt schon ein sehr komplexes Familienleben mit drei kleinen Kindern. Ich war in der Zwischenzeit bei meiner vierten Tochter schwanger.

Ute

[3:41]Und es ist eigentlich ein Wunder, dass ich durch diese Auswahlverfahren tatsächlich durchgekommen bin. Also die Arbeitsbedingungen waren weniger als optimal. Du kannst es dir vorstellen. Aber dadurch, dass ich an diesem Traum so festgehalten habe, waren tatsächlich günstige Umstände entstanden, die mir geholfen haben, die Prüfung zu bestehen. Und so habe ich dann meine erste Stelle angetreten, auch hier ein unglaubliches Glück gehabt, weil gerade eine Stelle im Nachbarort frei geworden war. Und ich bin wirklich mit so voller Begeisterung, vollen Herzens in diese Schule hineingegangen. Und dann habe ich erst mal festgestellt, wow.

Ute

[4:27]Das, was ich mir so vorgestellt hatte unter Schule, das, was meinen Traum eigentlich ausgemacht hatte, das konnte ich so in diesem Sinne gar nicht ausleben. Die französischen Schulen sind sehr anders als die deutschen, sind sehr viel strenger, sie sind durchorganisiert. Es wird sehr viel Disziplin verlangt, es wird sehr viel auswendig gelernt, es gibt einfach feste Regeln, an die man sich zu halten hat. Also so kam es mir zumindest vor und auch wenn ich am Anfang immer noch begeistert war und vor allen Dingen sehr motiviert, diese Herausforderung einfach zu überwinden, so schwierig wurde es dann auch sehr schnell, weil ich gemerkt habe, dass ich zum Beispiel mit den Kollegen gar nicht diese tiefen Gespräche führen konnte, die ich eigentlich mir erhofft hatte.

Ute

[5:16]Die Arbeit mit den Schülern, die hat unheimlich Spaß gemacht. Das war irgendwie sehr erfüllend, wenn so die Kinder mit ungefähr zehn Jahren bei mir in die Klasse kamen und dann wirklich so mit diesen leuchtenden Augen voller Fantasie immer bereit zu einem Scherz und auch voller Begeisterung natürlich für das Fach. Lehrer unterrichten in Frankreich immer nur ein Fach, ich habe also Deutsch unterrichtet. Das hat einfach riesig Spaß gemacht. Aber es war dieses ganze Drumherum, was extrem schwierig war. Es waren diese strengen Regeln, alles was zu tun war, wo man sich dran zu halten hatte.

Ute

[5:52]Die endlosen Sitzungen auch, wenn wir irgendwie Meetings hatten oder so weiter, wo dann wirklich auch wenig Ergebnisse kamen. Und ich war das alles so nicht gewohnt und es hat auch nicht dem entsprochen, was ich mir eigentlich erträumt hatte. Und mit den Jahren wurde es einfach immer enger. Ich habe mich immer unwohler gefühlt. Vor allen Dingen, weil ich festgestellt hatte, dass ich eigentlich gar nicht so sehr begeistert davon war, jetzt die deutsche Sprache zu vermitteln. Also man kann durchaus durchs Leben gehen und ein erfolgreiches, glückliches Leben haben, ohne die deutsche Sprache zu sprechen. Das war mir ziemlich schnell klar. Aber was mir wichtig war, das war, diese leuchtenden Augen zu erhalten, die Kinder wirklich auf ihrem Weg ins Erwachsensein zu begleiten, sie glücklich zu machen und ihnen zu zeigen, dass sie an sich glauben dürfen. Viele Kinder sind durch so ein strenges Schulsystem eingeschüchtert. Sie haben den Glauben an sich verloren. Sie glauben einfach, dass sie nicht gut genug sind und dass sie sich unglaublich anstrengen müssen, um etwas zu erreichen. Und es ist ja auch tatsächlich so, dass die Anforderungen sehr, sehr hoch sind.

[7:07]

Die Rolle der Eltern

Ute

[7:07]Und dann hatte ich auf der anderen Seite die Eltern, die natürlich auch voller Angst waren und sich Sorgen gemacht haben, dass aus ihrem Kind nichts wird.

Speaker1

[7:15]Ich wollte einfach diese Menschen stärken,

Ute

[7:18]Wollte etwas anderes anbieten als nur Unterricht. Und außerdem, wenn ein Kind in der Schule nicht mitkommt, dann liegt es meistens nicht an den Erklärungen des Lehrers. Das ist relativ selten der Fall, dass das Kind einfach die Erklärung nicht versteht oder es kann natürlich sein, dass es die Aufgabenstellung nicht versteht. Aber Kinder kommen mit einer Familiengeschichte, sie kommen mit einem Selbstbild, was nicht unbedingt nur Erfolg zulässt. Sie kommen mit ihren Konflikten, sie kommen mit ihren Sorgen, sie müssen sich in einer sehr, sehr großen Gemeinschaft einfinden. Wir hatten damals 1200 Schüler an der Schule. Kurzum, es gibt einfach noch viel mehr als nur das Lernen an sich. Und ich habe das sehr schnell erkannt, natürlich auch durch meine eigenen Kinder.

Ute

[8:12]Zwei von ihnen hatten ebenfalls recht große Herausforderungen in der Schule. Und ich hatte mit meinen Kindern bereits einen Weg dort zurückgelegt, habe mich dort schlau gemacht, was braucht es genau, damit ein Kind gut verstehen kann, gut hören kann, Wissen gut verarbeiten kann, was braucht es für ein Selbstbewusstsein, was braucht es an Unterstützung, an Geborgenheit, an Sicherheit. Ich habe in der Zeit ganz, ganz viele Ausbildungen gemacht, ich habe mich für Familiensysteme unter anderem interessiert in dieser Zeit, Und dort festgestellt, wie groß dieser Einfluss von allem ist, was in der Familie passiert ist, was in der Ahnenreihe passiert ist, was zu Hause passiert, was während der Schwangerschaft passiert. Es ist so unglaublich, wie vielen Einflüssen wir ausgesetzt sind und die uns ja gar nicht bewusst sind, die wir wirklich unbewusst in uns abspeichern. Und da hatte ich eben mit meinen Kindern schon ganz viel erfahren.

[9:11]

Ein neuer Ansatz für das Lernen

Ute

[9:12]Und mich auch mit Dingen beschäftigt, zum Beispiel was das Hören, das genaue Hören angeht, die Frequenzen, die wir brauchen, die frühkindlichen Reflexe zum Beispiel, die integriert werden müssen und die bei den meisten Kindern nicht 100% integriert sind. All diese Einflüsse, die wollte ich, da wollte ich ansetzen in der Schule und sehr schnell war dann klar, Nein, du bist Lehrerin und du darfst hier in diesem Rahmen nichts anderes machen als unterrichten. Und wenn ein Kind nicht versteht, dann ist es sein Problem. Wenn ein Kind nicht lernt, ist es sein Problem. Wenn es den Anforderungen nicht entspricht, dann muss es die Schule verlassen oder die Klasse wiederholen. Es ist einfach sehr wenig Raum, etwas anderes anzuschauen oder andere Wege einzuschlagen, um das reine Unterrichten.

Ute

[10:13]Ich hatte Kollegen, die von den Kindern zum Beispiel erwartet haben, jeden Tag zwei Seiten Vokabeln auswendig zu lernen. Ja, das muss man können. Ja, das kann man auch, wenn man ein sehr gutes fotografisches Gedächtnis hat, was leider nicht viele haben. Wenn man gut ausfindig lernen kann, was auch über die Hälfte der Bevölkerung nicht kann. Da komme ich später nochmal darauf zu sprechen. Und wenn man auch wirklich nur dieses eine Fach hat und das trifft auf kein Kind zu. Also es ist einfach nicht zu schaffen. Und ich habe versucht, mit Menschen darüber zu reden. Ich habe versucht, Menschen zu öffnen dafür und es war einfach kein Raum. Und so habe ich dann irgendwann festgestellt, Entweder bleibe ich in diesem Schulsystem, habe einen sicheren Job, verdiene ganz gut. Gut, die Karrierechancen sind auch nicht extraordinär, aber das macht nichts. Ich habe auf jeden Fall einen sicheren Job. Ich habe meine Ferien. Ich kenne mich nun aus mit dem System, bleibe also in dem, was bequem ist oder ich gehe. Und sehr schnell war mir dann klar, wenn ich nicht gehe, dann lande ich in Burnout, dann lande ich in einer Depression und das überlebe ich nicht. Und dann habe ich schweren Herzens meine Stelle aufgegeben, wirklich mit zitternder Hand, mit schweißgebadeter Stirn.

Ute

[11:40]Weil ich natürlich aus einem sicheren Feld hinausgegangen bin, ja wirklich ins kalte Wasser gesprungen bin, weil ich schon eine Idee hatte, was ich machen könnte, aber nicht genau, was ich machen wollte und auch gar nicht wusste, ob das überhaupt möglich war. Da ich aber in der Zwischenzeit so viele Ausbildungen gemacht hatte, unter anderem auch in Ernährung, bezüglich Nahrungsergänzungsmittel, in verschiedenen Methoden, energetischer Psychologie. Ich habe Astrologie gemacht. Ich beschäftige mich jetzt im Moment mit Human Design. Das kannte ich damals noch nicht. Ist aber auch sehr, sehr spannend, gerade was die Schule des Lernen angeht. Aber auch da komme ich später nochmal darauf zurück.

[12:20]

Der Weg zur Selbstständigkeit

Ute

[12:20]Kurzum, ich hatte schon eine ganze Menge anderer Ausbildungen als nur das pure Lehrer-Dasein und habe mich daraufhin entschlossen, mich selbstständig zu machen. Das war keine leichte Entscheidung, weil davon ja auch meine Familie abhing. Und gleichzeitig wusste ich, es ist eigentlich für mich eine Frage des Überlebens, des Glücklichseins, eigentlich meines ganzen weiteren Lebens. Und ich habe damit natürlich auch angeschlossen an diesem ersten Wunsch zu unterrichten, aber eben nicht dieses Unterrichten, ich gebe Wissen weiter, sondern dieses Unterrichten, ich zeige dir, wie die Dinge wirklich in der Tiefe funktionieren, damit du wachsen kannst, damit du in deinem Leben weiterkommst und verstehst, worum es wirklich geht. Und etwas, was mir sehr, sehr am Herzen liegt und deswegen auch die JUM Design Ausbildung im Moment, das ist dieses Erkennen, wer bist du eigentlich? Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Es gibt nicht eine Art zu sein, die wirklich ideal ist und mit der man auf jeden Fall durchs Leben kommt. Diese ideale Version deiner selbst, die ist immer individuell. Und diese Individualität zu erkennen...

Ute

[13:42]Das ist mir ein ganz, ganz großes Anliegen, denn es ist mein Weg auch. Ich habe wirklich lange gebraucht, um herauszufinden, wer bin ich eigentlich und was mache ich eigentlich hier auf dieser Erde? Was sind meine großen Stärken? Was ist das, was ich wirklich hier in diese Welt bringen möchte und womit ich andere inspirieren kann?

Ute

[14:03]Und das ist bei mir natürlich etwas vollkommen anderes als für dich und als für all die anderen Menschen auf dieser Welt. Aber es gibt Gott sei Dank inzwischen Wege, das herauszufinden. Das Human Design ist einer davon. Und je mehr du selbst erkennst, wer du bist und was deine ganz besonderen Fähigkeiten sind, was dich wirklich ausmacht, umso leichter ist es hier, dieses Leben zu bewältigen und wirklich ein großartiges Abenteuer daraus zu machen.

Ute

[14:32]Und jeder Mensch hat ganz besondere Fähigkeiten. Und das Human Design, wenn ich jetzt hier kurz eine Klammer aufmachen darf, hat diese Möglichkeit, dir zu vermitteln, was wirklich deine großen Stärken, deine Talente, deine Fähigkeiten sind und wann du eben davon abkommst, von diesem Weg und wann du in die Schattenseite hineinrutschst. Und ich habe festgestellt, dass die Menschen, die wirklich Schwierigkeiten haben mit dem Leben, die sich schwer tun, die immer wieder an ihre Grenzen kommen, die immer wieder Probleme anziehen, die auch in diesen Problemen verhaftet bleiben, dass sie eigentlich von einer Schattenseite zur nächsten laufen. Du kennst dich vielleicht inzwischen mit dem Human Design ein bisschen aus. Wir haben 64 Tore und in jedem Tor sind deine Fähigkeiten und deine Talente abgebildet, aber jedes Tor hat eben auch so seine Schattenseiten. Wenn du die Astrologie kennst, dann finden wir dort ein ähnliches Prinzip. Jeder Planet in seinem Haus, in seinem Zeichen kann positiv gewinnbringend gelebt werden. Er kann aber auch aus der Schattenseite heraus gelebt werden und dann wird einfach alles schwierig. Und ich wünsche mir so sehr, dass...

Ute

[15:50]Wir Menschen hier auf der Erde das Paradies erschaffen können, was uns von der Kirche immer erst nach dem Tod versprochen wird, was wir aber hier auf der Erde durchaus schon haben können. Im Gegenteil, ich glaube, dass wir hier sind, um dieses Paradies auf der Erde zu erschaffen und zu leben.

[16:13]

Das Paradies auf Erden erschaffen

Ute

[16:08]Aber keiner hat uns bis jetzt gezeigt und beigebracht, wie man das macht. Und die meisten Menschen wissen nicht, wie das geht. Und wir können es den anderen natürlich nur beibringen, wenn wir es selber erschaffen. Und deswegen ist jetzt dieser Freiheitsdrang im Moment bei vielen Menschen so groß, dass sie zum Beispiel auswandern, dass sie ständig auf Reisen sind, dass sie ihren Job schmeißen und etwas ganz anderes machen, dass sie immer wieder auf der Suche sind. Okay, wie kann es besser werden, aber bis jetzt haben es noch wenige nur wirklich geschafft, denn wir nehmen diese ganzen Geschichten, mit denen wir auf die Welt gekommen sind, was ich eben bei den Schülern schon erwähnt habe, den Einfluss von der Familie.

Ute

[16:54]Die Umstände, unter denen wir aufgewachsen sind, die Kindheit und so weiter, das nehmen wir ja alles mit, das ist ja nicht weg, weil wir jetzt auswandern. Ich habe das damals auch gedacht, als ich nach Frankreich gegangen bin, Es war zu Hause einfach zu eng. Meine Eltern waren sehr streng. Sie haben getan, was sie konnten. Ich habe auch sehr viel Liebe für sie. Sie sind beide nicht mehr auf dieser Welt. Aber es war halt für mich als Kind viel zu eng. Und als ich dann nach Frankreich gegangen bin, habe ich aufgeatmet. Wow, die große Welt gehört mir. Es war mit einem Mal alles möglich. Es war wundervoll. Alles war schön. Alles war neu. Es gab so viel zu entdecken. Und ich war natürlich auch über beide Ohren verliebt. Das hilft auch.

Ute

[17:36]Aber ich habe sehr schnell festgestellt, dass ich die ganzen Geschichten, die ich nicht gelöst hatte, die ganzen Dramen, die ich erlebt hatte und die mir schwer auf der Brust lagen, die waren mit einem Mal wieder da. Und das ist dann ein zweiter Punkt, der mir sehr, sehr wichtig ist. Auf der einen Seite diese Individualität zu leben und das Paradies auf Erden zu erschaffen. Und der zweite Punkt ist dann wirklich loszulassen, sich zu lösen von den Dingen,

[18:08]

Individualität und Loslassen

Ute

[18:06]die uns das Leben schwer machen. Und darauf zielt eigentlich meine ganze Arbeit ab, mein ganzes Sein. Wenn du dich mit dem jungen Design schon auskennst, ich bin Projektor, Projektor 1-3. Und dann weißt du vielleicht, dass Projektoren, das sind ja gar nicht so viele auf dieser Welt, circa 20 Prozent, Projektoren haben die Fähigkeit, Strukturen und Systeme zu erkennen und zu durchschauen und ganz, ganz viel wahrzunehmen. Das heißt, wenn ich mit Menschen zusammen bin, dann spüre ich schon zum Teil diese Geschichte, die er erlebt hat, die Dinge, die ihm das Leben schwer machen. Und ich spüre vor allen Dingen die Schwere. Ich spüre die Emotionen wie Traurigkeit, wie Frust, wie Langeweile, wie diese ganzen, ja, ich mag das Wort Blockade nicht, aber so wird es oft benannt.

Ute

[19:01]Und all das, was ihn zurückhält, das erspüre ich. Und das mache ich mir in meiner Arbeit heutzutage zunutze. Ich bin ja aus dem Schulsystem raus und habe mich dann selbstständig gemacht. Ja, man würde es als Coaching-Bereich, als Coaching bezeichnen. Ich bezeichne es nicht gerne als Coaching. Ich habe aber auch noch kein besseres Wort gefunden. Denn Therapie gefällt mir überhaupt nicht. Wir Menschen sind nicht krank, weil wir ein Problem haben oder weil wir ein Thema haben. was immer wieder auftaucht oder weil wir Verhaltensmuster haben, die sich ständig wiederholen und die uns zurückhalten.

[19:35]

Integratives Coaching für Freiheit

Ute

[19:36]Und deswegen würde ich es eher als integratives Coaching bezeichnen. Das heißt, ich gehe schon über das Wort, über Fragen, aber vor allen Dingen erspüre ich ganz viel und arbeite dann mit integrativen Methoden, um eben all diesen Ballast abwerfen zu können, also zu erkennen, in den Worte zu fassen, in loswerden zu können und lösche das wirklich aus dem Energiesystem heraus. Ich erkläre dir in den nächsten Folgen, wie das genau abläuft und warum das für mich so wichtig ist.

Ute

[20:12]Kurzummeiß ist eine sehr, sehr intensive Arbeit, die aber auch in kürzester Zeit tatsächlich den Menschen ermöglicht, ein Gefühl der Freiheit zu bekommen und sich wirklich leichter zu fühlen, sich frei zu machen von all diesen Themen, Geschichten, die ihn zwar bis jetzt zurückgehalten haben, aber ihm niemals gehörten, weil sie einfach von der Ahnenreihe, von der Familie, vom Kollektiv, von der Schule weitergegeben wurden. Und wir sie aufgenommen haben, wie man so etwas nicht mehr aufnimmt, werde ich auch erzählen. Und damit wir einfach diese Freiheit erreichen, diese Leichtigkeit, die wir brauchen und die Erkenntnis natürlich, wer bin ich, also meine Individualität, um damit das Paradies zu erschaffen, was möglich ist, was wir wirklich leben können und dürfen auch. Es geht auch um diese Erlaubnis, glücklich zu sein, auch wenn viele andere Menschen um uns herum es vielleicht nicht sind oder noch nicht sind. Und ich bin auch 100 Prozent davon überzeugt, dass alles, was wir in unserem Leben für uns erreichen, dass es einen Einfluss hat auf das große Ganze, auf das Kollektiv.

[21:29]

Einfluss des eigenen Glücks

Ute

[21:30]Denn jemand, der glücklich ist, der zufrieden ist, der einer Tätigkeit nachgeht, die ihm Freude bereitet.

Ute

[21:38]Das scheint einfach, das strahlt aus in die Umgebung. Und diese Menschen werden zu einem Vorbild, vielleicht für andere zu einem Leuchtturm, zur Inspiration. Mir fällt gerade ein, als ich, da waren meine Kinder noch klein, da habe ich angefangen, inspiriert durch eine Freundin damals in Deutschland, Bioläden zu kaufen. Und die gab es damals in Frankreich noch gar nicht. Das war vollkommen exotisch, in einem Bioladen einzukaufen. Und ich bin also immer sehr weit gefahren, um dort meine Bioprodukte einzukaufen. Und alle haben gelacht. Was machst du da? Wozu sowas? Wozu Bioprodukte kaufen? Das ist doch alles eine einzige Lüge.

Ute

[22:26]Wir finden in jedem Supermarkt Gemüse und das schmeckt wunderbar. Und alle haben mich belächelt, weil ich auch dann so weit gefahren bin, so viel eingekauft habe und dann auch anders gekocht habe als die anderen. Und so mit der Zeit kamen die Menschen dann auf mich zu und sagten, ich habe mir da Gedanken gemacht, sag einmal, warum machst du das? Wie machst du das? Ah, interessant, okay, woher hast du das Wissen?

Ute

[22:50]Und mit der Zeit sind immer mehr Bioläden entstanden und immer mehr Menschen haben sich dann davon inspirieren lassen und haben tatsächlich angefangen, Bioprodukte zu kaufen. Es geht nicht darum, ob das jetzt besser ist oder schlechter ist als Einkäufe im Supermarkt, darum geht es mir nicht, sondern es geht mir darum, dass ich einfach durch das, was ich in die Welt gebracht habe, durch das, was ich für mich in mein Leben geholt habe, eigentlich ist es umgekehrt, ich habe es in mein Leben geholt und dadurch in die Welt gebracht und dass sich dadurch andere Menschen angesprochen gefühlt haben. Nicht alle natürlich, nein, aber diejenigen, die mit mir und diesem Feld in Resonanz waren, Die sind auf mich zugekommen und haben nach und nach nachgefragt. Und ich habe mein Wissen ja auch von anderen. Ich habe es ja auch nicht, es ist mir nicht zugeflogen. Ich habe es mir... Erfragt, ich habe es mir angelesen, ich habe mir Dokumentationen dazu angeschaut. Ich habe es ja auch aus einem anderen Feld übernommen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir selbst dafür sorgen,

[23:58]

Inspiration für andere schaffen

Ute

[23:52] dass wir ein gutes Feld haben, damit wir durch dieses Feld anderen etwas geben können. Nicht nur für unser eigenes Wohlbefinden, das ist das Erste, das Wichtigste. Und wenn es mir gut geht, dann stelle ich ein Feld zur Verfügung, woran andere sich nähren und inspirieren können. In diesem Sinne, wir hören uns in nächsten Folgen.

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